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Teile eines Diamanten

Carat

Das Diamanten-Gewicht: Die Gewichtsklasse zählt

Die Karatzahl (ct) eines Diamanten drückt das Gewicht aus. Grundsätzlich gilt: Je schwerer und größer ein Diamant, desto seltener ist er und desto höher ist nicht nur der Preis, sondern auch die Chance auf eine langfristige Wertsteigerung. So kostet ein lupenreiner Einkaräter im Brillantschliff in der Regel das vier- bis fünffache eines Halbkaräters. Erst bei Diamanten von einem Karat aufwärts spricht man von Anlagediamanten.

Ein metrisches Karat entspricht 0,2 Gramm oder auch 100 Punkten. Ein Diamant von 50 Punkten entspricht demnach 0,50 ct.

Berechnungsformel für die Karatzahl:
Karat (Gewicht) =  Höhe (in mm) x Durchmesser (in mm) (hoch 2) x 0,0061

Die Argyle Diamantenmine in Australien ist mit 6,59 ct pro Tonne besonders ertragreich.Zoom Die Argyle Diamantenmine in Australien ist mit 6,59 ct pro Tonne besonders ertragreich.Foto: David Gardiner

In einer Tonne Erde findet man je nach Ertrag der Diamantenmine zwischen 0,04 und 1,37 ct Diamanten. Als absolute Ausnahmen produzieren die Argyle-Mine in Australien mit 6,59 ct pro Tonne und die Marsfontein-Mine in Südafrika mit 4,57 ct pro Tonne weit überdurchschnittliche Erträge.

Alle Diamanten werden, unabhängig anderer Qualitätsmerkmale, gemäß Ihrer Karatzahl einer von 17 Gewichtskategorien zugeordnet. Die Kategorie Melée (franz. gemischt) umfasst die Karatzahlen von 0,03 ct bis 0,13 ct, während Diamanten zwischen 0,12 ct und 0,15 ct als »grobes Melée« bezeichnet werden.

Das Wort Karat oder auch Carat stammt übrigens von »Ceratonia siliqua«, den Samen des Johannisbrotbaumes.