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Conflict

Konfliktfreie Diamanten: Das Aus für Blutdiamanten

Das Kimberley-Zertifikat

Unter Conflict als »7. C« fasst man die Konfliktfreiheit von Diamanten. Zur Vermeidung des Handels von illegal geschürften Rohdiamanten, die als so genannte Blutdiamanten vielfach zur Finanzierung von Kriegen, Rebellenbewegungen und anderen Bluttaten eingesetzt werden, riefen mehrere Diamanten produzierende afrikanische Länder im Jahr 2003 den Kimberley-Prozess zur Selbstregulierung der teilnehmenden Staaten ins Leben.

Alle von Digger’s gehandelten Diamanten sind stets konfliktfrei:

Digger’s bestätigt hiermit ausdrücklich, dass alle von uns gehandelten Diamanten konfliktfrei sind, d.h. keinesfalls aus Konfliktgebieten, sondern ausschließlich aus legitimen Quellen stammen und dabei stets den geltenden Resolutionen der Vereinten Nationen für den Diamantenhandel entsprechen. Darüber hinaus gilt für alle von Digger’s gehandelten Diamanten, dass Digger’s der ursprüngliche Anbieter bekannt ist und schriftliche Garantien an Digger’s bereitgestellt hat.

Rund 50 Staaten weltweit verpflichten sich inzwischen dem Ziel, die Herkunft von Diamanten durch das Kimberley-Zertifikat genauestens zu dokumentieren und dadurch den Handel mit Konfliktdiamanten an der Wurzel zu unterbinden. Das World Diamond Council ist für die organisatorische Umsetzung des Kimberley Prozesses verantwortlich und steuert die Treffen der verschiedenen Organisationseinheiten.

Aus illegalen Abbaugebieten wie diesem in Sierra Leone stammen oft sogenannte Blutdiamanten.Zoom Aus illegalen Abbaugebieten wie diesem in Sierra Leone stammen oft sogenannte Blutdiamanten.Foto: Brian Harrington Spier

In Europa müssen Rohdiamanten sich nach der EG-Verordnung Nr. 2368/2002 vom 20. Dezember 2002 in einem versiegelten, unverletzten Behältnis befinden sowie von einem Zertifikat begleitet werden, dass eindeutig zu der Sendung gehört und dessen Gültigkeit von einer zuständigen Behörde eines teilnehmenden Staates bestätigt wurde.

Das Kimberley-Zertifikat beinhaltet verschiedene streng überwachte Angaben, darunter eine Zertifikatnummer, die Anzahl der Partien, das Karat-Gewicht sowie Einzelheiten über die ein- und ausführenden Personen. Die Urschrift des Kimberley-Zertifikats muss mindestens drei Jahre leicht zugänglich aufbewahrt werden. Zuständige Behörden, Ein- und Ausfuhr- sowie Zollregelungen, Sanktionen bei Missbrauch und strenge Kontrollmechanismen gehen für die teilnehmenden Länder mit dem Kimberley-Prozess einher. Dafür ist eine länderübergreifende Organisationsstruktur erforderlich.

Das Kimberley-Zertifikat verpflichtet die teilnehmenden Länder zu strengen Prozessen und Kontrollen rund um den Handel mit Rohdiamanten. Danach muss jede Rohdiamantensendung bei der Ein- und Ausfuhr von einem Kimberley-Zertifikat begleitet werden. Nur Diamanten aus den Teilnehmerländern können ein Zertifikat erhalten.